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150 Kilometer, 7 Tage und 4 Kantone Marsch für die Menschenrechte – Für die Menschenrechte ist KEIN Weg zu weit

150 Kilometer, 7 Tage und 4 Kantone Marsch für die Menschenrechte – Für die Menschenrechte ist KEIN Weg zu weit

Es ist ein schöner Morgen im November. Um 9 Uhr morgens legte in Brunnen (SZ) die MS Albatros für die Überfahrt zum Rütli ab. Warum? Mehr als 40 Menschen sind heute früh aufgestanden und haben um 10 Uhr beim Rütli den Marsch für Menschenrechte gestartet. Über 150 Kilometer, 7 Tage und 4 Kantone hinweg dauert der Marsch, der nur eines will: So viele Menschen wie möglich zu einem Nein zur Selbstbestimmungsinitiative bewegen, die am 25. November zur Abstimmung kommt.

Als ich von dieser tollen Idee hörte, habe ich mich gleich für die letzte Etappe von Kiesen nach Bern angemeldet! Die Botschaft Für Menschenrechte ist uns kein Weg zu weit spricht mir aus der Seele. Als Präsidentin des ständigen Ausschusses der Parlamentarischen Versammlung OSZE für Demokratie und Menschenrechte sind die Menschenrechte und insbesondere Verstösse gegen die Menschenrechte ein wichtiger Bestandteil meiner parlamentarischen Arbeit.

Die Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi Anfang Oktober in Istanbul zeigt es deutlich: Wo Menschenrechte nicht gewährleistet sind, passieren schreckliche Dinge.

Was wir an den Menschenrechten haben, merken die EinwohnerInnen der Schweiz in ihrem Alltag nicht. Das darf aber niemanden dazu verleiten, einen möglichen Austritt aus der europäischen Menschenrechtskonvention auf die leichte Schulter zu nehmen.

Nun ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du, wer immer diesen Aufruf lies, Nein zur Selbstbestimmungsinitiative sagen wirst, sehr hoch. Was mir deutlich mehr Sorgen macht, sind die letzten Umfragen, die mit nur 53 % Ablehnung eine Überraschung, wie sie Grossbritannien mit dem Brexit erlebt hat, nur allzu wahrscheinlich macht.

Um hier Abhilfe zu schaffen, kann der #MarschFürMenschenrechte zur Geheimwaffe werden. Wenn Menschen mit den Füssen sprechen, wird das oftmals weit herum wahrgenommen. Das zeigt ein Blick zurück in der Geschichte.

Damit die Botschaft “Für Menschenrechte ist kein Weg zu weit” auch wirklich den Weg in jede Stube findet, muss dafür geworben werden. Neben dem Marschieren und den lokalen Veranstaltungen in den Etappenorten gibt es dafür auch spezielle Aktionen so wie der von zwei Gleitschirmspringern geplante Flug vom Niesen bei Spiez um mit einer SBI Nein-Flagge bei den Wanderern zu landen und dann mitzumarschieren.

Um all dies zu ermöglichen, bist auch Du gefragt: Unterstütze den Marsch für Menschenrechte mit einer Spende. Damit kann die Flagge für die Gleitschirmpiloten finanziert oder die Unterkunft bezahlt werden, wenn wir mal in einem Etappenort nicht genug private Schlafplätze finden.

Ich freue mich jetzt schon auf die Etappe Kiesen-Bern, bei der ich am kommenden Samstag selber dabei sein darf. Weil ich gern wandere – und weil für Menschenrechte kein Weg zu weit ist!

Danke, dass Du mithilfst, dass am 25. November die Selbstbestimmungsinitiative wuchtig abgelehnt wird!

Margret Kiener Nellen
Nationalrätin/Rechtsanwältin

PS: Ich habe gerade gestern noch eine persönliche Spendenseite angelegt, damit meine Freunde und Familie den Marsch unterstützen können. Mach mit und erstelle in wenigen Minuten Deine eigene Spendenseite und teile diese. Damit kannst Du den Marsch am wirkungsvollsten unterstützen.

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