Beeindruckende Schau textiler Pflanzenpracht

Beeindruckende Schau textiler Pflanzenpracht

Textile Blumen-und Pflanzenpracht hat Einzug gehalten in das Textilmuseum St. Gallen . Die aktuelle Ausstellung “Furor floralis”, die bis zum 1. März 2016 angesagt ist, widmet sich den facettenreichen Erscheinungsformen floraler Motive auf europäischen Textilien aus fünf Jahrhunderten.

Blumen, nicht nur Zauberwort der Dichter, wecken bei Menschen zauberhafte ja paradiesische Sehnsüchte . Nur so könnte man den Grossaufmarsch des Publikums an der Vernissage erklären. Auf alle Fälle zur grossen Freude und Bestätigung der Organisatorinnen, ist die Ausstellung doch in Coorperation mit dem ILF, dem Institut für Landwirtschaft und Freiraum, Fachbereich für Theorie und Geschichte der Landschaftsarchitektur, und HSR Hochschule für Technik Rapperswil, entstanden.

Entwicklung des Gartens vom Mittelalter bis in die Jetztzeit

Vom mittelalterlichen Paradiesgarten führt der Weg über den streng gegliederten Renaissancegarten, die barocken Parterres de Broderie, zu den malerischen Landschaftsgärten des 20. Jahrhunderts. Zu sehen sind Stoffe aus den Beständen des Textilmuseums St- Gallen, historische Kostüme aus einer Privatsammlung, ferner Kleider zeitgenössischer Modedesigner wie Peter Pilotto und Mary Katrantzou. Gartenpläne, historische Bücher aus dem Archiv Schweizer Landschaftsarchitektur, aus anderen Archiven und Bibliotheken St. Gallens illustrieren die Entwicklung des Gartens vom Mittelalter bis in die Jetztzeit.

Die Mode

liebt Blumen, das unterstreicht auch die neue Herbstmode wieder. Die Darstellung von Pflanzen gehört in der westlichen Welt zu den bevorzugten Motiven des Textildesigns. Grund genug für das Textilmuseum dieses Thema aufzugreifen . Die Textildesignerin Annina Weber und die Landschaftsarchitektin Sophie von Schwerin haben die Fülle der textilen Pflanzenpracht gekonnt unter einen Hut gebracht.

Düfte

Die Ausstellung spricht die meisten Sinne der Besucherinnen und Besucher an. So können in den einzelnen Räumen Düfte von Modepflanzen aus den verschiedenen Epochen wahrgenommen werden. Erdbeeren und Lilien im Mittelalter, die Tuberose, eine Lieblingsblume Ludwig XIV im Barockgarten, Pfingstrosen im Reformgarten und Gräser und Gehölze im Garten der Moderne.

Die aufwendige und unbedingt sehenswerte Ausstellung wurde von zahlreichen Stiftungen und Institutionen unterstützt. Eine ganze Reihe Begleitveranstaltungen machen auf “FURO FLORALIS” im besonderen Masse aufmerksam. Spannend sind die Workshops rund um das Thema Pflanze und Textilien. Weitere

Informationen:

info@textilmuseum.ch

www.textilmuseum.ch

Telefon  071 222 17 44

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