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Das Theater St. Gallen startet mit Antonín Dvořáks Märchenoper Rusalka in die Opernsaison

Das Theater St. Gallen startet mit Antonín Dvořáks Märchenoper Rusalka in die Opernsaison

Mit Antonín Dvořáks Märchenoper Rusalka startet das Theater St. Gallen in die Opernsaison. Mit diesem Werk schaffte der Komponist, der vor allem als Symphoniker einen klingenden Namen hat, den Sprung in die Opernhäuser. Gut ein Dutzend Opern hat er geschrieben, doch einzig Rusalka konnte sich international durchsetzen. In Tschechien ist sie ein nationaler Schatz, Rusalka gilt als eigentliche tschechische Nationaloper.

Das Theater St. Gallen freut sich, Dvořáks lyrisches Märchen nach gut zwanzig Jahren wieder in St.Gallen präsentieren zu können. Regie führt die bulgarische Regisseurin Vera Nemirova, die damit ihr Debut am Theater St.Gallen gibt. Die musikalische Leitung hat Modestas Pitrenas.

Rusalka verliebt sich in einen Prinzen. Um ihm nahe zu sein, gibt sie trotz Warnungen ihr Dasein als Naturwesen auf und wird zum Menschen. Dafür verzichtet sie auf ihre Stimme. Doch ihre Liebe zum Prinzen endet für beide im Unglück. Dvořáks lyrisches Märchen thematisiert auf verspielte Weise das Zusammentreffen unterschiedlicher Welten, aber auch die Emanzipation des einzelnen gegenüber Vorurteilen und Widerständen – mitsamt der Möglichkeit, zu scheitern.

Vera Nemirova verlegt die Geschichte um die unglücklich verliebte Meerjungfrau hinter die Kulissen eines Theaters – eines klassischen Ortes also, an dem Märchen und Geschichten erfunden werden. Für das Bühnenbild hat sich Youlian Tabakov von der Architektur des Theaters St.Gallen inspirieren lassen, Marie-Thérèse Jossen hat opulente Kostüme entworfen. Da kommt das Auge auf die Rechnung – und die Ohren natürlich erst recht. Dvořáks Rusalka, das ist Musik zum Schwelgen. Der grosse Symphoniker kann sich auch als Opernkomponist nicht verleugnen.

www.theatersg.ch

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