“Emanzipiert sind wir schon: Wozu?”

“Emanzipiert sind wir schon: Wozu?”

Der noch junge DenkSalon in St. Gallen bleibt am weiblichen Puls der Zeit. Am 26. Februar steht das höchst aktuelle Thema “Emanzipiert sind wir schon: Wozu?” im Zentrum. Alle interessierten Frauen sind herzlich eingeladen ins Restaurant Drahtseilbahn. Der erste Teil beginnt um 18.30 zum Essen und informellen Austausch (fakultativ), der zweite Teil um 20 Uhr zum Themenabend.

Die Genossenschaft DenkBar St. Gallen bezweckt in gemeinsamer Selbsthilfe den Aufbau, Betrieb und die Entwicklung eines Kultur- und Begegnungsortes auf gastronomischer Basis im Zentrum von St. Gallen. Hauptziel ist, die Gesellschaft für gesellschaftspolitische und kulturelle Themen auf der Basis von Emanzipation und Demokratie zu sensibilisieren. Dies ermöglicht den GenossenschafterInnen, sich aktiv einzubringen, ehrenamtlich oder in Teilzeit als Gastgeberin 49+. Die Genossenschaft fördert die Vernetzung und den Dialog von Generationen und Geschlechtern in Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Eigene Beiz

Bis die DenkBar ein eigenes Lokal im Zentrum von St. Gallen besitzt, zieht sie mit ihrem monatlichen Stammtisch und dem vierteljährlichen DenkSalon von Beiz zu Beiz.

DenkSalon

26. Februar, 20 Uhr im Restaurant Drahtseilbahn, St. Gallen

In den vergangenen Wochen der politischen Auseinandersetzung um die Suche nach schweizerischen Arbeitskräften und damit der aktiveren Wiedereingliederung von Frauen in die Arbeitswelt haben diese Themen vermehrt auf sich aufmerksam gemacht: Frauen und Karriere, Frauen und Partnerschaft, Frauen und Carearbeit, vor allem aber Frauen als Mütter:

  • Frauen in der Mutterrolle
  • Frauen mit und ohne Kinderwunsch
  • Frauen und Armut wegen tiefer Erwerbstätigkeit.

Einige dieser Themen hat Hannelore Schlaffer in: “Kinder und Karriere: Emanzipiert sind wir schon” (NZZ vom 28.November 2014) zusammengefasst auf den Punkt gebracht. Link: www.nzz.ch/feuilleton/der-stolz-der- berufstaetigen-frau-kinder-zu-haben-1.18433567

Ein Artikel von Katja Fischer De Santi in der Thurgauer Zeitung vom 5. Dezember 2014 “Ohne Kind und glücklich damit” ist eine wertvolle Ergänzung. Link: www.thurgauerzeitung.ch/aktuell/panorama/panorama/Ohne-Kind- und-gluecklich-damit;art253654,4045950

Der DenkSalon möchten einige Gedanken auf eigene Lebens- und Denkformen hin ausleuchten und mit den Teilnehmerinnen austauschen. Das Thema wird viele interessieren, berührt es doch existentielle weibliche Fragen: Für jüngere Frauen vorausschauend, für ältere rückblickend.

Mobiler Stammtisch

Bis wir selbst unsere feste Location haben, frönen wir dem inspirierenden Gedankenaustausch unter GenossenschafterInnen und Interessierten regelmässig an einem “denkbar mobilen Stammtisch” in ausgesuchten interessanten St. Galler Locations.

Donnerstag, 12. März, ab 18 Uhr

Frauenbibliothek Wyborada, Davidstrasse 42, 1. Stock, St.Gallen

(im selben Haus wie das Restaurant Lagerhaus, meist brennende Fackeln vor dem Eingang)

In Zusammenarbeit mit der IG Frau und Museum und der Frauenbibliothek Wyborada bieten wir einen besonderen Stammtisch an: Wir sind zu Gast in der Wyborada. Die Leiterin, Regula Lüscher, wird uns kurz über die Bibliothek und deren Benutzungsmöglichkeiten informieren. Martha Beéry, die Präsidentin der IG Frau und Museum, gibt uns einen Überblick über die im Moment bestehende Ausstellung zu Mia Bernoulli, der ersten Frau von Hermann Hesse, die die erste Berufsfotografin in der Schweiz gewesen ist und deren Schicksal repräsentativ ist für viele Frauenschicksale ihrer Generation. Die DenkBar sorgt für Verpflegung  (ein Unkostenbeitrag wird erhoben) und freut sich auf euren Besuch.

Hauptbild: Arbeitsgruppe Kultur und Bildung: Barbla Jäger, Erika Bigler, Heidi Bubenhofer

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