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Hotel Dom mit neuen Zimmern und neuer Leitung

Hotel Dom mit neuen Zimmern und neuer Leitung

In den letzten Monaten wurde das Hotel Dom, das mitten in der St.Galler Altstadt liegt, umgebaut. Die neu entstandenen Superior Design-Zimmer wurden in den letzten Wochen etappenweise eröffnet. 

Im Juli und August war das Hotel Dom an der Webergasse eingerüstet. Es mussten Renovationen am Dach vorgenommen werden. Die Betreiberin des Hotels, die Stiftung förderraum, nutzte die Sanierung und baute dabei auch den vierten und den fünften Stock um. Bis dahin waren dort ein Teil der hauseigenen Wäscherei und einige einfache Zimmer mit Etagendusche, sogenannte Budget-Zimmer, untergebracht. «Doch wir fanden es schon lange schade, an dieser top Aussichtslage über den Dächern der Altstadt die Wäscherei zu betreiben», sagt Alma Mähr, Geschäftsführerin vom förderraum.

Da nun die Wäscherei seit einem Jahr im benachbarten Haus mit einem eigenen kleinen Laden untergebracht ist, wurden in den letzten Monaten zehn neue Design-Zimmer mit Klimaanlage eingebaut. Die beiden Zimmer im fünften Stock haben schon fast die Qualität von Suiten, das eine mit einem pittoresken Ausblick auf den Gallusplatz und den Bernegg-Hang.

Diese zehn Zimmer, die jetzt alle über WC und Dusche verfügen, wurden in der Gestaltung den übrigen Stockwerken des Hotels angeglichen: Das heisst, Zimmer und Etagen wurden durchgängig in einheitlichen Farben gestaltet (blau, orange, rosa) und – wie schon das übrige Hotel – mit Bildern aus dem Museum im Lagerhaus bestückt. «Wir haben aber nicht einfach Bilder aufgehängt», sagt Alma Mähr, «die Kunstwerke der Art Brut wurden von der Leiterin des Museums gezielt ausgewählt und stimmig platziert.»

Neu ist seit September auch der Leiter des Hotel Dom. Er heisst Pascal Moser, kommt ursprünglich aus Schaffhausen, lebte aber die letzten zwanzig Jahre im Toggenburg. Der gelernte Koch führte dort zuerst das Gipfelrestaurant Chäserrugg, bevor er 2010 ein Restaurant mit Gästezimmern in Unterwasser übernahm. Nach St.Gallen ins Hotel Dom wechselte er, «weil in diesem Haus der soziale Aspekt mindestens so wichtig ist wie der wirtschaftliche», sagt er, «das lockte mich.»

Tatsächlich spielt der soziale Aspekt im Hotel Dom eine wichtige Rolle, ist es doch seit mehr als zwanzig Jahren ein Gästehaus, wo Menschen mit erhöhtem Unterstützungsbedarf einen wichtigen Teil der Arbeit erbringen.

 

Legende Bild: In einheitlichen und klaren Farben gestaltet: Die neuen Designzimmer im Hotel Dom (Bild: Mario Baronchelli / förderraum)

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