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«Ich war Diener im Hause Hobbs» Lesung und Gespräch  mit Verena Rossbacher

«Ich war Diener im Hause Hobbs» Lesung und Gespräch mit Verena Rossbacher

«Es war ein schlampiger Tag. Dies ist eine einfache Geschichte.» Ein Skandal und ein überraschender Todesfall in den besten Kreisen der Zürcher Gesellschaft. Ein junger Diener, aus Feldkirch stammend, der Jahre später zurückblickt und die Bruchstücke der Geschichte neu zusammensetzt.

Der dritte Roman von Verena Rossbacher ist ein literarisches Ereignis – voller psychologischer Brillanz, umwerfender Poesie und doppelbödigem Humor. Es war Christian, der Diener der Zürcher Anwaltsfamilie Hobbs, der den Toten im Gartenpavillon neben der blutbespritzten Chaiselongue fand. Jahre später blickt er zurück und versucht zu verstehen, wie es zu der Katastrophe kommen konnte.

Christian erzählt vom Auseinanderdriften der Freunde, von seinen ersten Jahren im Hobbs’schen Haushalt, von verwirrenden nächtlichen Zimmerbesuchen, liebevoll inszenierten Familienporträts und dem fatalen Moment, als die einnehmende Hausherrin seinen alten Freunden begegnet. Und während er die Untiefen der eigenen Schuld auslotet, kommt er einem grossen Geheimnis auf die Spur.

Ein betörend leichtfüssiger und vertrackt unheimlicher Roman, in dem nichts ist, wie es zunächst scheint.


Lesung am Freitag, 22. Februar 2019 | 20 Uhr im Frauenmuseum Hittisau. in Kooperation mit dem Kulturforum Bregenzerwald

Verena Rossbacher, geboren 1979 in Bludenz, studierte einige Semester Philosophie, Germanistik und Theologie in Zürich, dann am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. «Ich war Diener im Hause Hobbs» ist nach ihrem Debüt «Verlangen nach Drachen» (2009) und «Schwätzen und Schlachten» (2014) ihr dritter Roman, erschienen bei Kiepenheuer & Witsch.

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