Im Naturmuseum, St. Gallen Filme von A bis Z
Kürzlich startete das Halbjahresprogramm des Naturmuseums St. Gallen, allen voran der erste Höhepunkt «Die NaturVision» an den Filmtagen St. Gallen vom 7. und 8. Februar 2026.
Bei den gezeigten Filmen handelt es sich um eine Auswahl der am «NaturVision»-Filmfestival 2025 in Bayern präsentierten Natur- und Tierfilme. Unter den damaligen Preisträgern ist der Schweizer Filmschaffende Roman Willi, der an den St. Galler Filmtagen zu Gast sein wird.
Drei Filme sollen besonders hervorgehoben werden «Das Ende der Insekten?» mit Maria Furtwängler auf Spurensuche. Die Tatort-Kommissarin Maria Furtwängler war schon als Kind ein glühender Insektenfan, heute besitzt sie als Hobby-Imkerin eine ganze Reihe von Bienenstöcken. Das globale Insektensterben bereitet ihr zunehmend Sorge: eine spannende Spurensuche, nach den Ursachen von Bayern ins Alte Land und von der Schwäbischen Alb bis nach Kalifornien. Wie steht es um die Zukunft der Insekten?
Der Film «Orang-Untans-Die unbekannten Menschenaffen» wurde mit dem Deutschen Filmpreis in Biodiversität ausgezeichnet. Der Film begleitet das Orang-Utan Weibchen Sati und ihre Tochter Huyan hautnah durch die Baumkronen Borneos. Unvergessliche Szenen aus dem Dschungel und dem Waisenhaus machen deutlich, warum der Schutz der Regenwälder entscheidend ist – für die Orang-Utans und die Zukunft unseres Planeten.
Der dritte Film befasst sich mit der grössten Insel der Welt, mit Grönland, das gerade aktuell wohl in aller Munde vorkommt. «Wildes Grönland – Eiswelt im Wandel» wurde mit dem NaturVision Kamerapreis ausgezeichnet. Nirgendwo sonst ändert sich die Erde gegenwärtig so rasant wie in den Polarregionen. Tierfilmer Lars Pfeiffer hat jahrelang die Natur Grönlands hautnah verfolgt. Es gibt Tiere, die von der Veränderung profitieren, von den anderen sind es vielleicht die letzten Bilder. Begleitet von Musik des Komponisten Jörg Magnus Pfeil und der färöischen Sängerin Eivor Gälsdöttir.
Es gilt noch die zweiten Anlässe zu erwähnen. Das ist die beliebte Sonderausstellung «Allerlei rund ums Ei» vom März bis 26. April 2026. Ab 16. Mai 2026 steht dann die neue Sonderausstellung «Spuren, Fährten, Frass und Federn» ins Haus.
Naturmuseum St. Gallen, Rorschacherstrasse 263, Tel. 071 / 243 40 40