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Mit Binja die Reise durch die Gefühle starten

Mit Binja die Reise durch die Gefühle starten

Vor zwei Jahren ist Ruth Monsteins Bilderbuch «Binja- Meine Reise durch die Welt der Gefühle» erschienen. Prompt hat die Autorin damit den Nerv der Zeit getroffen. Inzwischen ist ihr Bilderband in der dritten Auflage auf dem Markt.

«Binja» zeigt wie der achtsame Atem hilft mit überwältigten Gefühlen umzugehen. Ruth Monstein entwickelte mit «Binja» ein Training, das Kindern aufzeigt, wie sie durch achtsames Atmen mit ihren Gefühlen fertig werden können. Mit diesem Programm tourt sie durch die Schulklassen der Deutschschweiz. Genauer gesagt: Sie hat verschiedene Weiterbildungskurse für das Lehrpersonal und Trainingseinheiten in Schulklassen durchgeführt. Anfangs April erscheint im Appenzeller Verlag das adäquate und erprobte Lehrmittel zum Thema «Achtsamkeit in der Schule».

Grosser Erfahrungsschatz

Ruth Monstein, 1960, ist Primarlehrerin, Coach und Psychotraumatologin mit eigener Praxis in St. Gallen. Auf ihren Reisen durch Indien kam sie mit Meditationstechniken in Berührung, die auch in Schulen angewendet werden. Nach Weiterbildungen im Bereich des achtsamen Atmens in Amerika, entwickelte sie mit Binja das erwähnte Programm. Ruth Monstein ist Mutter und Grossmutter und lebt mit ihrem Mann in St. Gallen. Sie bringt sie einen grossen Erfahrungsschatz auch als Primarlehrerin mit, aus dem sie bei ihrer Arbeit mit Kindern und Erwachsenen schöpfen kann.

Die Autorin wünscht sich, dass Kinder glücklich aufwachsen und zusammen mit Binja lernen, achtsam mit ihren Gefühlen umzugehen und aus der Freude ihres Herzens zu leben. Der St. Galler Grafiker Joel Roth hat das Bilderbuch gefühls- und liebevoll illustriert. Dass er gerne die Welt und die Natur erforscht, kommt in seinen bunten Illustrationen ganz klar zum Ausdruck.

Der Name Binja war bisher nicht existent. Ruth Monstein hat den Namen, der für sie eine grosse Bedeutung hat, sozusagen aus der Fantasie für ihr Bilderbuch gewählt. Binja, so sagt sie, lasse sich ableiten aus «ich bin ja da». Und dieses Bewusstsein möchte sie bei den Kindern stärken.

Oasen im Alltag              

«Achtsamkeit gehört zu Ruth Monsteins Alltag. Seit vielen Jahren sucht sie täglich die Stille. Mit Meditation und Yoga beginnt und beendet sie den Tag., sammelt sich, blickt darauf zurück. Tagsüber versucht sie immer wieder einen liebevollen achtsamen Atemzug zu machen, sei es beim Warten auf den Bus oder beim Anstehen im Supermarkt an der Kasse «Das sind meine Oasen», sagt Ruth Monstein, gemäss eines Auszug aus dem Appenzeller Verlag.

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