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Mit prominentem Beispiel gegen den Alltagssexismus gekämpft

Mit prominentem Beispiel gegen den Alltagssexismus gekämpft

Die JUSO Wil-Toggenburg machte in Wattwil auf den Alltagssexismus aufmerksam und rief ebenfalls zum Frauenstreik am 14. Juni auf! Dabei hatte sie ein prominentes Beispiel: die Schaufenster der Mode Weber Filiale.

 

Am Montagmorgen war am Schaufenster der Mode Weber Filiale Wattwil ein Transparent mit der Aufschrift «Sexismus stoppen, Frauenstreik, 14.06.» zu sehen. Damit wollte die JUSO Wil-Toggenburg darauf aufmerksam machen, dass auch heute noch Sexismus im Alltag existiert und die Gleichstellung der Geschlechter bei weitem nicht erreicht ist. So sind beispielsweise am Schaufenster der Mode Weber Filiale Wattwil etliche sexistische Sprüche zu lesen wie: «Laufe immer so, als wären drei Männer hinter dir.» «Gib einer Frau die richtigen Schuhe und sie kann die Welt erobern.» «Eine Frau darf nur so viel zeigen, dass seine Phantasie geweckt wird.»

«Es schockiert mich, dass solche Sprüche ohne Wimpernzucken an einem öffentlichen Ort stehen und es nicht einmal Aufsehen zu erregen scheint. Dies zeigt, wie tief der Sexismus immer noch in unserer Gesellschaft verankert ist.», so eine Aktivistin von der JUSO Wil-Toggenburg. Es sei wichtig, die Auswirkungen solcher Botschaften nicht zu unterscätzen, da gerade die Alltagskommunikation stark zur Reproduktion der Ungleichbehandlung von Frauen und Männern beitrage. Darum sei es wünschenswert, wenn Mode Weber in Zukunft seine Schaufenster anders beschriften würde, so ein Aktivist.

Der JUSO ist klar, dass das Schaufenster in Wattwil nur eines von vielen Beispielen ist. Deswegen rief sie zum Frauenstreik am 14. Juni auf. «Die verbale, wie auch körperliche Gewalt an Frauen muss ein Ende haben! Unsere Gesellschaft muss endlich aufhören Sexismus mit jeder Generation neu zu reproduzieren!», so das Fazit.

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