Spuren, Fährten, Frass und Federn
Was lebt hinterlässt Spuren. Die Welt ist voll von Spuren. Ob es nun Spuren im Sand, im Schnee oder sonst wo sind. Knochen, Nester oder Gerüche bezeugen, dass da jemand war. Die neue Ausstellung im Naturmuseum St. Gallen «Spuren – Fährten, Frass und Federn» gestaltet vom Naturmuseum Solothurn, vermittelt vom 16. Mai 2026 bis zum 20. September 2026, spannende Einblicke in das meistens verborgene Leben der Wildtiere.
«Wer und was sagt eine Spur aus? Seit es Menschen gibt, müssen sie Spuren lesen: So finden sie Nahrung und vermeiden, selbst zur nächsten Mahlzeit zu werden. Doch das Lesen von Spuren braucht Wissen und Erfahrung. Es zählt nicht nur die einzelne Spur, sondern auch der Kontext, in dem sie auftaucht. Wer geübt ist, erfährt die ganze Geschichte», heisst es auf der Einladungskarte des Naturmuseums St. Gallen.
Ausserordentlich vielfältig und lehrreich zugleich, präsentiert sich das lBegleitprogramm der St. Galler Ausstellung. Vernissage ist am Freitag, 15. Mai 2026, von 19 Uhr bis 21 Uhr. Die Besucherschaft wird von Dr. Matthias Meier, Direktor des Naturmuseums St. Gallen, begrüsst. Zur Themen-Einführung spricht Toni Masafret, Ornithologe und Federexperte. Anschliessend geht es auf zur Besichtigung der Ausstellung, danach wird ein Apéro serviert.
Auf alle Veranstaltungen einzugehen, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Am besten man besorgt sich das Begleitprogramm beim Naturmuseum St. Gallen, Rorschacher Strasse 263, Telefon 071 / 243 40 40, info@naturmuseumsg.ch.
Ein Hinweis noch: Neues und Spannung verspricht die Veranstaltung am Mittwoch, 20. Mai 2026, 19 bis 20 Uhr mit «Dem Igel auf der Spur, wenn Igelspürhunde im Einsatz sind. Hundeführerin Mirella Manser stellt ihre Hunde vor.
Einen guten Überblick verschafft am Sonntag, 7.Juni 2026, von 10 bis 11 Uhr, die Führung durch die Ausstellung mit Museumsdirektor. Matthias Meier. Auch die Exkursion «Auf der Suche nach Spuren, Fährten, Frass und Federn» mit Tierfilmer Jost Schneider, trägt erheblich zur Spurenbestimmung bei. Treffpunkt: Naturschule St. Gallen, St. Georgen.