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Ständeratswahlen Kanton St. Gallen: Susanne Vincenz-Stauffacher mit Achtungsresultat auf Platz 2

Ständeratswahlen Kanton St. Gallen: Susanne Vincenz-Stauffacher mit Achtungsresultat auf Platz 2

Wie von den meisten erwartet, machte Benedikt Würth (CVP) auch im zweiten Wahlgang der St. Galler Ständeratswahlen das Rennen. Den zweiten Platz sicherte sich wiederum Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP), vor Mike Egger (SVP). Natürlich war das Antreten gegen einen Hardcore-Politiker kein Spaziergang, doch Susanne Vincenz-Stauffacher erzielte ein Respektsresultat, das ihr den Einzug in den Nationalrat sicher erleichtern sollte. Nach der Wahl ist schliesslich immer auch vor der Wahl.

Von der ersten ausgezählten Runde an lag Benedikt Würth von der CVP vorne, und er liess sich den ersten Platz auch in keiner Etappe nehmen. Es war ein überzeugender Sieg mit 50’669 Stimmen vor Susanne Vincenz-Stauffacher (FDP) mit 36’550 Stimmen und Mike Egger (SVP) mit 27’146 Stimmen. An Andreas Graf von den Parteifreien gingen 8113 Stimmen.

Würth holte damit leicht mehr als 41 Prozent der Stimmen. Vincenz-Stauffacher erreichte rund 30 Prozent der Leute, die ihre Stimme abgaben, was ein achtbares Resultat ist aufgrund des Wähleranteils der FDP. Ein massiver Frauenbonus ist darin aber leider nicht zu erkennen. Mike Egger gelang es auch in der zweiten Runde nicht, das Wählerpotenzial der SVP auszuschöpfen, er kam auf 22 Prozent.

Das Resultat ist überaus deutlich und kein Zufallsmehr. Die St.Gallerinnen und St.Galler haben auf grosse politische Erfahrung gesetzt, das Parteibuch war für einmal Nebensache, es ging um Personen. Würths Gegenkandidaten hatten eine Plattform, um sich zu profilieren, das Ständeratsamt wurde ihnen (noch) nicht zugetraut – beziehungsweise: Man war offenbar der Ansicht, dass Würth mit Stand heute dort mehr ausrichten kann für St.Gallen.

Ein paar weitere Fakten zum Wahlsonntag: Rund 150 Personen waren vor Ort im Pdalzkeller, um die Wahlen live zu verfolgen. Die Stimmbeteiligung betrug 39,6 Prozent. Benedikt Würth wird laut der Staatskanzlei sein Amt in der Sommersession der eidgenössischen Räte antreten. Regierungsrat bleibt er wie bereits bekannt bis zum Ende der laufenden Amtsdauer Ende Mai 2020.

Schon im ersten Wahlgang hatte Würth mit Blick auf das heutige Teilnehmerfeld mit über 37’000 Stimmen deutlich vorgelegt, er distanzierte Susanne Vincenz-Stauffacher damals um über 12’000 Stimmen und machte etwa doppelt so viele Mike Egger. Graf hatte damals bereits eine Aussenseiterrolle gespielt mit rund 2200 Stimmen.

Bild: Susanne Vincenz-Stauffacher / Textquelle: Stefan Millius/cfo

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