Am 14. Januar haben sich über 100 Personen der feministischen Streikkollektive aus der ganzen Deutschschweiz getroffen und Forderungen für den Streik 2023 diskutiert.
Der Kanton St. Gallen hat gemäss dem Bundesgesetz über die Gleichstellung von Frau und Mann eine departementsübergreifende Lohngleichheitsprüfung durchgeführt und die Löhne seiner 6213 Mitarbeitenden in der Verwaltung untersucht. Stolz wurde gestern vermeldet: Es wurde «keine systematische Lohndiskriminierung festgestellt.» Die Prüfung habe ergeben, «dass Frauen unter Berücksichtigung der aggregierten Datenbasis bei sonst gleichen Voraussetzungen rechnerisch 3,1 Prozent weniger verdienen als Männer.»
Fast zwei Dutzend Forderungen haben die 246 Teilnehmerinnen der Frauensession in eineinhalb Tagen verabschiedet. In Form von Petitionen gelangen sie nun ins eidgenössische Parlament. Doch nur wenige werden schon bald Gnade finden in National- und Ständerat. Von den gewichtigeren Themen werden es am ehesten jene sein, über denen das Parlament sowieso schon in irgendeiner Form brütet.
UBS hat gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Sotomo Frauen in der Schweiz zum Thema Finanzen befragt. Die Absicherung im Alter gilt als eine der grössten Sorgen. Trotzdem setzen sich Frauen oftmals gerade mit langfristigen Finanzthemen wenig auseinander.
Frauen im Pensionsalter sind gemäss eidgenössischer Statistiken deutlich öfter von Altersarmut betroffen als Männer. Aufgrund ihrer Biografie (z.B. Kinderpause oder Teilzeittätigkeit) entstehen häufig Lücken in der Altersvorsorge.