«Wir waren doch mal Feministinnen» – ein Buch, das gelesen werden MUSS!

«Wir waren doch mal Feministinnen» – ein Buch, das gelesen werden MUSS!

Stars wie Beyoncè, Emma Watson oder Taylor Swift bekennen sich dazu. Und Marketingketten schreiben sich Empowerment auf die Fahnen. Und dennoch ist der Feminismus immer noch verpönt. Anne Emmert, Katrin Harlass und Andi Zeisler nehmen sich des Themas im eben erst erschienenen Buch «Wir waren doch mal Feministinnen» an – und sie sprechen vom Ausverkauf einer politischen Bewegung.

Durch «Empowerment» wird heute so gut wie alles an die Frau gebracht – von der Unterwäsche bis zu den Frühstücksflocken. Was als politische Bewegung für soziale Gerechtigkeit begann, scheint kaum mehr als ein Shoppingtipp zu sein. Der Markt dafür ist gross und bunt. Er beinhaltet Lösungen für alle Probleme und Problemzonen, selbst jene, die das System überhaupt erst zu solchen macht.

Der Feminismus als Marke setzt individuelle Selbstverwirklichung über die kollektive Solidarität. Die US-Amerikanerin Andi Zeisler, Gründerin und Herausgeberin des «Bitch Magazine», nimmt alles unter die Lupe: Popmusik, Medien, Werbung und mehr. Sie zeigt dabei auf, was alles verwässert und in den Begriff Feminismus vereinnahmt worden ist.

Der Begriff «Ermächtigung» nimmt ebenfalls eine bedeutsame Stellung im  Buch ein. Wie konnte ein Donald Trump nur zum Präsidenten der USA gewählt werden? Und hat er nicht anschaulich aufgezeigt, dass Sexismus in erschreckendem Masse die Salonfähigkeit erreicht?

«Es ist sehr erfrischend, ehrliche Gedanken von einer Frau zu lesen, die den Pop-Feminismus mitbegründet hat», schreibt Nina Scholz von der Tageszeitung über Andi Zeisler, die sich als Autorin, Publizistin und Kritikerin mit Schwerpunkt Feminismus und Popkultur einen Namen geschaffen hat. Zeisler ruft heute auf, dass Frauen woanders kämpfen müssen, wenn sie etwas für ihre Gleichstellung erreichen wollen.

Bild: Buchcover

Erfahren Sie mehr über das Bitch Magazine!

Wir waren doch mal Feministinnen –

Vom Riot Grrrl zum Covergirl – Der Ausverkauf einer politischen Bewegung

ISBN 978-3-85869-726-4

Erschienen im Rotpunktverlag am 25. Februar 2017

Direkt beim Rotpunktverlag bestellen!

3 thoughts on “«Wir waren doch mal Feministinnen» – ein Buch, das gelesen werden MUSS!


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*