Wo die Späne nur so fliegen

Wo die Späne nur so fliegen

Die Vogelwarte Sempach beobachtet die Vogelwelt ganz genau. Eingebunden ist auch der Specht, bei dem die Späne nur so fliegen. Dieser Vogelfamilie hat die Vogelwarte nun ein neues Themenheft gewidmet.

 

Schon Charles erwähnte in der Einladung seines 1959 veröffentlichten Buchs «Über die Entstehung der Arten» die Spechte als erstes Beispiel, um den evolutionären Ursprung von Anpassungen einzuführen.

Spechte faszinieren nicht nur wegen ihrer Erscheinung und ihres Verhaltens. Sie sind aufgrund ihrer speziellen Bedürfnisse ausgezeichnete Anzeiger für den ökologischen Zustand eines Waldes. Studien belegen: Je mehr Specht-Arten in einem Wald leben, umso höher ist die Vielfalt von Vögeln und anderen Organismen.

Seit Jahrtausenden ziehen Spechte die Menschheit in ihren Bann. Früher begegneten sie uns regelmässig in der Sagenwelt. Heute faszinieren sie uns unter anderem mit ihrem bunten Federkleid. Und heute weiss man, dank Funden von Specht-Höhlen in versteinerten Wäldern Arizonas, dass Spechte seit 40 bis 50 Millionen Jahren existieren.

Auffällig gefärbte Vögel gibt es viele. Wohl wenige von uns denken dabei aber an Spechte. Die Farbenvielfalt dieser Vogelfamilie ist beeindruckend. In der Schweiz sind Buntspechte und Grünspechte am häufigsten.

Das Themenheft «Spechte, wo die Späne fliegen», ist erhältlich bei der

Schweizerischen Vogelwarte Sempach
Seerose 1
6204 Sempach
Tel 041 / 462 97 00

 

Text: Elke Baliarda, langjährige Redaktorin

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