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Verein gegründet und schon 750 Bücher verkauft

Verein gegründet und schon 750 Bücher verkauft

Das Buch «Frauenspuren» mit 28 Geschichten von Gossauer Frauen ist ein Erfolg. Die meisten Bücher sind bereits verkauft. Für das OK des Projekts «Frauenspur Gossau» gibt es aber noch einen weiteren Grund zur Freude: Es hat einen Verein gegründet.

 

Zweieinhalb Monate sind seit der Vernissage des Buches «Frauenspuren» vergangen, und mittlerweile konnten bereits über 750 Exemplare verkauft werden. Ein schöner Erfolg. «Wir freuen uns riesig», sagt Brigitte Hollenstein-Gemperle. «Nie hätten wir gedacht, dass das Buch einen solch grossen Absatz findet.»

Die Leiterin des Projekts «Frauenspur Gossau», das für die Herausgabe des Buches mit 28 Lebensgeschichten von mutigen und starken Gossauer Frauen verantwortlich ist, bekommt noch heute regelmässig Rückmeldungen von begeisterten Leserinnen und Lesern. «Die einen haben durch das Buch mehr über ihre Vorfahren und Verwandten erfahren, für die anderen sind die Geschichten, Wissensinputs und Bilder eine schöne Erinnerung an die eigene Jugend», sagt sie.

«Generationen von Frauen verbinden»

Damit das Frauenleben und -wirken in Gossau weiterhin sichtbar bleibt, hat sich die Projektgruppe entschieden, einen Verein zu gründen. «Wir wollen Generationen von Frauen verbinden und gleichzeitig das Bewusstsein für eine lokale weibliche Zeitgeschichte schärfen», sagt Brigitte Hollenstein-Gemperle.

Der Verein trägt den Namen «Frauenspur Gossau». An der Gründungsversammlung von Ende Januar 2022 wurde Brigitte Hollenstein-Gemperle zur Präsidentin gewählt. Vizepräsidentin ist Monika Walpen, als Kassierin amtet Annelies Egli und als Aktuarin Marion Loher. Der Verein führt in erster Linie das Gossauer «Frauenarchiv» und bewirtschaftet die Webseite frauenspur-gossau.ch, die im Januar 2021 aufgeschaltet wurde. Zudem kann der Verein andere Frauenprojekte lancieren und durchführen.

Spurensuche geht weiter

Mit der Vereinsgründung startet das Projekt «Frauenspur Gossau» in eine neue Phase. Angefangen hat alles vor bald drei Jahren, als sich zahlreiche engagierte Freiwillige auf Spurensuche bekannter und weniger bekannten Gossauer Frauen begaben, um deren bislang verborgenes Schaffen ans Tageslicht zu holen. Es wurde viel recherchiert und geschrieben, digitalisiert und archiviert. Inzwischen besteht die Frauendokumentation aus über 200 Zeitungsartikeln, und auf der sehr gut besuchten Webseite frauenspur-gossau.ch finden sich über 70 Lebensberichte und ein Verzeichnis mit 700 Nachrufen von Gossauer Frauen. Die Dokumentation – und demzufolge auch die Spurensuche – ist aber noch lange nicht abgeschlossen. Dafür setzt sich künftig auch der Verein «Frauenspur Gossau» ein.

Das Buch «Frauenspuren» ist weiterhin in der Buchhandlung Gutenberg in Gossau oder auf www.gutbuch.ch erhältlich.

 

Bild: Viele Bücher sind schon verkauft, ein paar wenige gibt es noch: Der Vorstand des neu gegründeten Vereins «Frauenspur Gossau» mit Monika Walpen, Annelies Egli, Marion Loher und Brigitte Hollenstein-Gemperle (v.l.) freut sich über das grosse Interesse am Buch über Gossauer Frauen.

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