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Das Schicksal unerwünschter Kinder in der Ostschweiz des 19. Jahrhunderts

Das Schicksal unerwünschter Kinder in der Ostschweiz des 19. Jahrhunderts

Wer im 19. Jahrhundert als uneheliches Kind zur Welt kam, hatte schlechte Karten. Hermann Hungerbühler stellt in «Hoffnung auf ein besseres Leben» das Leben von ledigen Müttern und ihren Neugeborenen in Rapperswil und Umgebung um 1830 dar – eine jener traurigen Geschichten, die noch weit ins 20. Jahrhundert hinein nachklangen.

 

Dem ehemaligen Priester ist es ein Anliegen, das Schicksal der unerwünschten Kinder und ihrer Mütter nicht vergessen zu lassen. Die meist verheirateten Männer übten Druck auf die ledigen Mütter aus, ihre Neugeborenen in ein Kinderheim nach Mailand bringen zu lassen.

Doch die meisten Kinder erreichten Mailand nie und starben bereits auf der Reise. Das bezeugt ein Bericht über einen Kriminalfall aus dem Jahr 1835, auf den sich die im Buch geschilderten Fälle stützen.

Quelle: Appenzeller Verlag

Hoffnung auf ein besseres Leben (direkt beim Verlag bestellen)

Schicksale unehelicher Kinder im 19. Jahrhundert in der Ostschweiz
2021120×190 mm64 Seiten

ISBN 978-3-905724-70-7

 

Schnuppern Sie HIER in die LESEPROBE rein!

Hermann Hungerbühler, 1932, in Arnegg geboren und aufgewachsen, studierte in Mailand und Innsbruck Theologie. Er arbeitete als Priester in Herisau, Heiden, Lissabon und Niederbüren. Seine Reisen führten ihn auf vier Kontinente. Er lebt in Gossau.

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