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Der Sperling, auch Spatz genannt – alles ausser gewöhnlich

Der Sperling, auch Spatz genannt – alles ausser gewöhnlich

In einem Gartenrestaurant: «Das sind ja nur Spatzen», erklären die Eltern ihren Kindern. Als wenn diese Vögel so gewöhnlich wären, weil sie überall anzutreffen sind, kein farbiges Gefieder haben und von reizendem Gesang der Spatzen gibt es keine Spur.

 

Die Vogelwarte Sempach hat ihr neues Themenheft den Sperlingen, so wie sie eben sind gewidmet: Faszinierende und anpassungsfähige Vögel, die seit Tausenden von Jahren in der Nähe der Menschen leben und damit ein Stück Natur zu uns bringen. Umso besorgniserregender sind die Bestandessrückgänge in verschiedenen Ländern.

Unser nächster Nachbar

Der Haussperling lebt so eng mit den Menschen zusammen wie kein anderer Wildvogel. Dank seiner Anpassungsfähigkeit ist er unser ständiger Begleiter. Er ist wenig scheu und hüpft frech in Restaurants zwischen den Tischen umher.

Der Spatz oder Sperling hinterlässt auch in der Sprache seine Spuren, wie zahlreiche Redensarten beweisen. Beispielsweise Dreckspatz, Spatzenhirn oder frecher Spatz.- Und als Sprichwort: «Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach». «Mit Kanonen auf Spatzen schiessen» oder «Die Spatzen pfeifen es von den Dächern».

«In der Schweiz geht es den Sperlingen grundsätzlich gut. Doch in anderen europäischen Ländern gibt es dramatische Bestandesseinbrüche. Mensch und Spatz verbindet eine lange Geschichte. Damit sie weitergeht, sollten wir den Spatzen unter die Flügel greifen», heisst es seitens der Vogelwarte Sempach. Und wie? Auskunft erhält man bei der Schweizerischen Vogelwarte, Seerose 1, 6204 Sempach, Telefon: 041 / 462 97 00, info@vogelwarte.ch, www.vogelwarte.ch

 

Text: Elke Baliarda, Redaktorin / Hauptbild:; Wikipedia, Heft «Alles ausser gewöhnlich» Vogelwarte

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