Die kleine Hexe im Theater St. Gallen

Die kleine Hexe im Theater St. Gallen

Das Familienstück «Die kleine Hexe» von Ottfried Preussler, in einer Bearbeitung von John von Düffel und für das Theater St. Gallen in Szene gesetzt von Barbara -David Brüesch bereitet gleichermassen kleinen wie grossen Besuchern  ausserordentlich viel Spass. Das haben Ottfried Preusslers Kinderbücher einfach auch so an sich. Bis Februar 2022 steht «Die kleine Hexe» auf dem Theaterprogramm.

 

Das Kinderbuch «Die kleine Hexe» erschien 1957. Preussler hatte die Geschichte erfunden, um seinen Töchtern vor dem Einschlafen die Angst vor bösen Hexen zu nehmen. Das Buch wurde in 47 Sprachen übersetzt.

Angst vor Hexen? Keine Spur. Dafür sorgt nun wirklich die kleine Hexe (Tabea Buser). Von Anfang an fegt sie wie ein Wirbelwind über die Umbau-Bühne. Wie viele Kilometer sie wohl dabei zurücklegen mag?. Normalerweise lebt sie mit ihrem treuen Freund und Gefährten, dem Raben Abraxas (Julius Schröder) in einen kleinen windschiefen Häuschen im Wald. Sie hat ein dickes Zauberbuch zum Auswendig-Lernen aller Zauberformeln, die eine Hexe nun einmal kennen muss.

Das Bühnenbild von Damian Hitz wirkt schon ein bisschen geheimnisvoll.  Fantasievolle Kostüme von Sabine Blickenstorfer, viel Musik, fetzige Songs und liebenswerte  Charaktere unterstreichen die ganze Geschichte. Gespielt und gezaubert wird in Mundart.

Der kleinen Hexe ist es schrecklich langweilig. Sie ist mit knapp einhundertsiebenundzwanzig Jahren noch sehr, sehr jung, und kann kaum erwarten, das zu machen, was die erwachsenen Hexen tun, nämlich mit dem Besen auf den Blocksberg zu reiten. Der Legende nach ist der Blocksberg , der Brocken, der höchste Berg im Harz.

Kribbelig und unternehmungslustig, wie die kleine Hexe nun einmal ist, reitet sie, entgegen aller Vorschriften, auf den Blocksberg. Was sie hier alles erlebt, wird nicht verraten. Einfach ins Theater zu kommen und mitzuerleben. Die Spannung ist vorprogrammiert.

Der sieben Jahre alte Rayan, zum ersten Mal im Theater, war vom Geschehen auf der Bühne sehr beeindruckt. Ihm hat die kleine Hexe  besonders gut gefallen. Auch die Situation auf den Blockberg fand er Spitze: Wie die Hexen tanzten und ihre Besen nur so herumwarfen. Zusammenfassend stellte er fest: «Es waren mehr Meitli als Buben in der Vorstellung».

Nächste Vorstellungen: 11./13./20./24./26./28.Dezember 2021 und 1./8./9./22./29 Januar und am 5. Februar 2022.

 

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