125 / 90 / 29 / 1 lautete das Schlussresultat des zweiten Bundesratswahlgangs am Mittwoch. Dabei war die Letztplatzierte wie vorausgesehen die Frau. Wieder hat man(n) eine Bundesratskandidatin «verbraten», aber das war ja schon im Voraus klar. Nur weil die Hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, konnte überhaupt angenommen werden, Nationalrätin Isabelle Moret würde vielleicht siegreich aus der Wahl hervorgehen. (mehr …)
Die Waadtländer FDP-Staatsrätin Jacqueline de Quattro ist bereit, für die Nachfolge des scheidenden Bundesrates Didier Burkhalter zu kandidieren. Sie muss aber von der FDP des Kantons Waadt noch nominiert werden. Dies meldete die Sprecherin de Quattros den Medien.
Der Bundesrat hält an seinen im Herbst 2016 angekündigten Massnahmen zur Umsetzung der Lohngleichheit fest. Aus Sicht der alliance F handelt es sich um eine Minimalvorlage, die Transparenz schafft und die Unternehmen in die Selbstverantwortung nimmt. Die alliance F fordert Parlament und Zivilgesellschaft auf, sich für eine Ausdehnung auf mehr Unternehmen einzusetzen und Lohnungleichheit nicht als Bagatelle zu behandeln. Diskriminierende Löhne sind eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Realität. Sie verletzen nicht nur einen zentralen Verfassungsgrundsatz, sondern behindern auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung der Schweiz.
Sie war eine der ersten Frauen im Nationalrat. Sie war die erste dieser Frauen, die im Rat das Wort ergriff. Und fast wäre Lilian Uchtenhagen auch erste Bundesrätin geworden. Und dennoch stand für sie etwas über all ihren Errungenschaften in der Politik – ihre Familie.