Die zukünftigen Schulabgängerinnen befassen sich momentan stark mit der Berufswahl. Dabei ist fast gewiss, dass sie in erster Linie geschlechtsspezifische Lehrberufe wählen. Es sind Büro- und Dienstleistungsberufe, während junge Männer sich meist für die klassischen Berufe in Technik und Handwerk entscheiden.
Einem deutschen Studenten wurden Punkte abgezogen, weil er ausschliesslich in der männlichen Form schrieb. Auch an Schweizer Hochschulen gibt es Vorschriften für genderneutrale Sprache.
Vorhang auf für wichtige Genderdebatten und Gleichstellungsfragen bei Gender Matters. Seit Juni 2019 lädt das Amt für Soziales im Raum für Literatur in der Hauptpost St.Gallen zu spannenden Abendveranstaltungen ein. Informativ, unverkrampft und frisch – das ist Gender Matters.
In den nächsten Wochen bietet die Universität St. Gallen, Fachbereich Gender & Diversity, unter dem Titel «Kritik der Geschlechterverhältnisse in Kunst und Kultur» verschiedene Vorlesungen an. Expert:innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz geben Einblicke in ihre Forschungsarbeiten.
Margrith Eggenberger studierte in Genf und Zürich Jurisprudenz. Ihre kriminalistische Dissertation basierte auf Praktika in den Strafanstalten St. Jakob und Saxerriet. Als Sozialistin wollte sie das wahre Arbeiterleben «erleben» und war in den Semesterferien als Hilfsarbeiterin in einer Telefonfabrik tätig – für einen Franken Stundenlohn.
Die Wirtschaft will und braucht gute Frauen, aber dennoch sind Frauen sowohl im Top-Management als auch in Aufsichtsräten immer noch untervertreten. Woran liegt das?