Die Hauptveranstaltung 2023/2024 im Kulturmuseum St. Gallen ist dem herausragenden Erfinder, Uhrmacher, Instrumentenbauer und Mathematiker Jost Bürgi, geboren 1552 in Lichtensteig, gewidmet. Bürgis Weg führte zu den Zentren der Künste und Wissenschaften, nach Kassel zum Landgrafen Wilhelm IV und an den Hof des Kaisers Rudolf II in Prag. Die Ausstellung dauert bis zum 3. März 2024. Sie ist die erste die erste Gesamtschau zu Jost Bürgis Leben und Werk und würdigt den fast vergessenen Uhrmacher und Mechanicus als universal begabtes Talent der Renaissance.
Der Aargauische Katholische Frauenbund würdigte im Stapferhaus in Lenzburg Petra Rohner. Sie erhält den diesjährigen Frauenpreis für ihr Engagement für die Vernetzung von Frauen im Businessbereich.
Der Friedensnobelpreis 2023 geht an die inhaftierte iranische Frauenrechtlerin Narges Mohammadi. Die 51-Jährige ist eine der bekanntesten Menschenrechtsaktivistinnen im Iran und brachte einen Folterbericht ans Licht.
Die neue Ausstellung im Landesmuseum Zürich beleuchtet die Schweizer Modedesignerin, Kostümbildnerin und Unternehmerin Ursula Rodel, ihr Leben und ihre Mode. In ihrem Schaffen verschmolzen Mode, Design und Kunst zu einem Leben voller Extreme. Nicht umsonst gehört sie noch immer zu den bekanntesten und einflussreichsten Modepionierinnen der Schweiz. Die Rodel-Präsentation kann bis zum 31. März 2024 bestaunt werden.
Ein lauer Sommerabend, wunderbare Atmosphäre, geradezu prädestiniert für die Dernière der Oper «Andrea Chénier» von Umberto Giordano, als Abschluss der 18. St. Galler Festspiele, Juni/Juli 2023. Diese Oper wurde das letzte Mal vor beinahe 60 Jahren (1966) in St. Gallen aufgeführt. Im Gegensatz zu damals, ist jedoch der Ort der Handlung heute einmalig. Nämlich vor der punkvollen Fassade der St. Galler Kathedrale, was zum Riesenerfolg der 18. St. Galler Festspiele wesentlich beigetragen hat.
Vom 2. Juni bis 9. September 2023 lädt das Otto Bruderer Haus in Waldstatt zu einer ganz besonderen Ausstellung ein. Gezeigt werden ausgewählte Werke aus verschiedenen Nachlässen. Diese leben in ihrer Schönheit und Gegenwärtigkeit förmlich auf. Im reichhaltigen Rahmenprogramm werden Möglichkeiten zum Umgang mit Nachlässen aufgezeigt.