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Übergang in die Elternschaft reaktiviert die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern

Übergang in die Elternschaft reaktiviert die Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern

Die Geburt des ersten Kindes beeinflusst stark die soziale Arbeitsteilung von Frauen und Männern. Dies bestätigt René Levy von der Universität Lausanne. In einer Analyse präzisiert er, dass selbst Paare, die vor der Elternschaft ein egalitäres Rollenverständnis pflegten, nach der Geburt des Kindes eine stereotype Rollenteilung übernähmen. Mit nachteiligen Konsequenzen für Frauen im Berufsleben bis hin zur Altersvorsorge.

Einen gut konzipierten Elternurlaub und die Förderung familienexterner Betreuungseinrichtungen sieht er als geeignete Massnahmen, um diese «Retraditionalisierung» zu vermindern.
Publiziert ist Levys Studie in der Schriftenreihe «Social Change in Switzerland», die von den universitären Zentren FORS und LINES sowie vom Nationalen Forschungsschwerpunkt NCCR LIVESherausgegeben wird.

Analyse von René Levy, Universität Lausanne

Eine klug gestaltete Elternzeit ist gut für Kinder, für die Gleichstellung von Frau und Mann und für die Wirtschaft – das bestätigt auch eine Studie im Auftrag der Eidgenössischen Koordinationskommission für Familienfragen EKFF. Die Broschüre «Elternzeit – weil sie sich lohnt!» liefert Argumente und Empfehlungen.

Foto: Mutterschaft ist schön, doch es gilt, sie klug zu gestalten.

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