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Weihnachtsland Erzgebirge noch zu Gast bis Ende Januar – Wer ist Inspektor Noixeau?

Weihnachtsland Erzgebirge noch zu Gast bis Ende Januar – Wer ist Inspektor Noixeau?

Das Erzgebirge hat, wie der Name schon sagt, mit Erz zu tun und in der Folge auch mit Bergbau. In der Region südlich von Dresden wurde dort in früheren Zeiten unter anderem auch Silbererz abgebaut. Nach dem Niedergang des Bergbaus entwickelte sich vor allem das Herstellen von Holz- und Spielzeugarbeiten, die als Erzgebirgische Volkskunst bekannt wurden. Diese verzaubert nun das Historische und Völkerkundemuseum mit der Ausstellung «Weihnachtsland Erzgebirge». Zum reizvollen Kennenlernen bis zum 30. Januar 2022.

 

Im Erzgebirge, das seit 2019 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, ist auch der Rohstoff Holz reichlich vorhanden. Holzspielsachen versprachen denn auch eine neue Erwerbsquelle In der Biedermeierzeit wurde Weihnachten immer mehr zum Familienfest. In dieser Zeit entstanden so typische Figuren wie Engel und Bergmann oder der Nussknacker, der inzwischen seit sechs Generationen hergestellt wird. Er machte das Erzgebirge weltbekannt. Und auch zu DDR-Zeiten war er ein Exportschlager.

Das Drechslerhandwerk ist in der Region um das Weihnachtsdorf Seiffen zu Hause. «Die Arbeit an der Drehbank lässt die Figuren mit einem gewissen Abstraktionsgrad entstehen, die mit ihren schlichten Formen und klaren Farben mit dem Bauhaus und seinen Erzeugnissen vergleichbar sind», erklärt Peter Müller vom HVM.

Die eindrücklichsten Stücke der erzgebirgischen Volkskunst sind wohl die Weihnachtspyramiden, bestückt mit heimischen Tieren, Bergleuten, Krippen und zahlreichen anderen Figuren. Die mehrstufigen Pyramiden schmücken Stuben ebenso wie die Marktplätze der einstigen Bergbaustädte. In der Ausstellung gibt es neben Weihnachtlichem aber auch Figuren, die an die Alltagwelt von früher erinnern: Förster und Hirten, Klöpplerinnen, Blumenverkäuferinnen und Bauchladenverkäuferinnen, die mit ihren Waren an die Weihnachtsmärkte zogen.

Zwei Miniatur-Winterlandschaften mit Weihnachtsmarkt, Wintersportlern und Laternenkindern, die zur Dorfkirche ziehen, versetzen die Betrachter in Begeisterung. Das Historische und Völkerkundemuseum St. Gallen widmet dieser reizvollen Volkskunst seine diesjährige Weihnachtsausstellung und zeigt Beispiele aus Ostschweizer Sammlungen. Vor dem Museumseingang macht ein überdimensionaler Nussknacker auf das «Weihnachtsland Erzgebirge» aufmerksam.

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Nussknacker im HVM heisst «Inspektor Noixeau»

Wie soll der überdimensionale Nussknacker beim Eingang der Ausstellung «Weihnachtsland Erzgebirge» heissen? Das Historische und Völkerkundemuseum St.Gallen hat Anfang Dezember aufgerufen, Vorschläge zu machen, und darauf zahlreiche originelle Einsendungen erhalten. Jetzt hat die Jury entschieden: Der Nussknacker heisst «Inspektor Noixeau», eine Anspielung auf seinen Daseinszweck und eine Verbeugung vor dem trottelig-genialen Inspektor Clouseau, dem Helden der berühmten «Pink-Panther»-Kriminalfilme. Eingereicht wurde der Vorschlag von Manfred Geiger in St.Gallen. Als Preis gibt’s einen kleinen Nussknacker aus dem Erzgebirge. Wir gratulieren und danken allen, die sich an der Namenssuche beteiligt haben!

Mit freundlichen Grüssen aus dem Stadtpark
Peter Müller

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