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Mit «Anna Göldin – Letzte Hexe» erstmals einen Schweizer Film mit neuem Verfahren digitalisiert

Mit «Anna Göldin – Letzte Hexe» erstmals einen Schweizer Film mit neuem Verfahren digitalisiert

«Anna Göldin – Letzte Hexe» (1991) wurde von der Online-Edition filmo in 4K HDR Dolby Vision digitalisiert. Damit wurde das Verfahren erstmals für eine Digitalisierung eines Schweizer Films eingesetzt. Der Film wird an den Solothurner Filmtagen gezeigt und ist danach auf Streaming-Portalen erhältlich.

 

Seit einem halben Jahr macht die Online-Edition filmo Schlüsselwerke des Schweizer Films digital zugänglich. Zu den bearbeiteten Filmen gehört auch «Anna Göldin – Letzte Hexe» von Gertrud Pinkus. «Dem Spielfilm gebührt ein fester Platz in der Schweizer Filmgeschichte und er passt perfekt in unser filmhistorisches Programm, das Schweizer Filmpionierinnen die Ehre erweist», wird Anita Hugi, Direktorin der Solothurner Filmtage, in einer Mitteilung zitiert. «Ich freue mich sehr, dass der Film, der lange nicht mehr gesehen oder gespielt werden konnte, nun in neuer, höchster Bild- und Tonqualität allgemein zugänglich sein wird. filmo arbeitet nicht nur mit den etablierten Schweizer Streaming-Plattformen zusammen, sondern bietet die Edition auch in allen Landessprachen an».

Vor knapp dreissig Jahren stellte die Solothurner Filmemacherin Gertrud Pinkus ihren Historienfilm «Anna Göldin – Letzte Hexe» erstmals vor. Innerhalb von zwei Monaten sahen sich 100’000 Personen die Geschichte der Magd Anna Göldin an, die 1782 in Glarus als letzte Frau Europas als Hexe verurteilt und hingerichtet wurde. Der Kostümfilm von Gertrud Pinkus basiert auf dem gleichnamigen Roman von Eveline Hasler aus dem Jahre 1985. Anna Göldin wird als starke Frau porträtiert, die ihrer Zeit zum Opfer fällt.

Am Samstag, 25. Januar 2020 feierte die neue Fassung an den 55. Solothurner Filmtagen ihre Weltpremiere, als Teil des Programms «Histoires du cinéma suisse». Neben der Regisseurin Gertrud Pinkus nahmen die Schauspielerinnen und Schauspieler Peter Wyssbrod und Luca Kurt sowie die Filmmusikerinnen und Musiker von sine nomine an der Uraufführung teil. Eine weitere Vorstellung findet am 29. Januar 2020 um 14:45 Uhr statt.

Die neue Fassung von «Anna Göldin – Letzte Hexe» in 4k HDR Dolby Vision und 5.1 Surround ist ab dem 6. Februar 2020 über die Streaming-Angebote von Teleclub on Demand, AppleTV, UPC onDemand, Sky und Cinefile erhältlich. Die grosse Spezialität der Digitalisierung des Filmes ist die Farbbestimmung in HDR (High Dynamic Range), die erweiterte Farbräume sowie Kontrastverhältnisse und somit ein naturnäheres Bild ermöglicht.

Gleichzeitig mit «Anna Göldin – Letzte Hexe» gehen neun weitere Schweizer Filmklassiker in drei Sprachen online. Bisher sind 29 Schlüsselwerke erhältlich. 

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